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19. Eintrag

California, here we are!

 

Aber erstmal zurück nach Pahrump.

Dort mussten wir am Montag schweren Herzens unsere Christine zum Ausschlachten geben. Dafür bekamen wir 450 bugs aufe Flosse. Das war am Montag.

Aber erstmal zurück ins Death valley.

Als wir dort mit unserem überhitzten Auto so am Straßenrand standen, hielt ein alter VW Bus (T3) mit zwei jungen Kaliforniern, die fragten, ob sie uns helfen könnten. Später, als wir im Ort abgeschleppt wurden, trafen wir die Beiden wieder. Sie entschuldigten sich dafür, nicht helfen zu können und wir wünschten uns gegenseitig eine schöne Reise. Als wir am Samstag auf den Parkplatz des Hotels rollten, sichteten wir einen uns bekannten T3. Wir hängten ihnen einen Zettel an die Scheibe und am Abend kamen sie auf ein Bier vorbei. Es stellte sich heraus, dass unser Abschleppwagenfahrer, im Morgengrauen, gleich nach uns noch einmal im Death valley vorbeischaute. Der T3 unserer beiden Freunde aus San Francisco war ebenfalls nicht in der Lage, diese Aufgabe zu bewältigen. So mussten sie, genauso wie wir, bis Montag im Hotel verweilen um dann eine Werkstatt aufzusuchen.

Zurück zu Montag.

Wir mieteten uns ein Auto, um nach Las Vegas zu kommen, um dort ebenfalls ein Auto zu mieten. Danach brachten wir das erste Auto nach Pahrump zurück. Diese Umsetzung mag vielleicht etwas verwirrend und blödsinnig klingen, ist jedoch Teil eines, in seiner Ganzheit ebenso simplen, als auch genialen Plans.

Dieses Auto, ein Toyota Corolla,

 

 

ist unser Weggefährte für die letzten Meilen.

Noch am selben Tag fuhren ein weiteres Mal über die kalifornische Grenze und übernachteten in Victorville in einem Motel. Mit unserem neuen Auto, endet leider auch unsere Walmart-/Campingzeit abrupt.

Am nächsten Tag erreichten wir die Stadt der Engel, Los Angeles.

Als erstes besuchten wir den lachhaften walk of fame. Wirklich?! Kein Bob Dylan!? Wirklich?! Naja, wir entschieden den neu gewonnen Vorteil des Autos zu nutzen um durch die Hollywood hills zu kurven.

 

 

Später tranken wir einen Kaffee in Lemmys (Motörhead) Stammkneipe, aber der war nicht da.

 

Danach entschieden wir zur rush hour ins Motel zu fahren. Hinweis: L.A. ist für seine Tag und Nacht andauernde rush hour bekannt. Wir brauchten also läppische 90 Minuten für 15 Meilen. Der Mittwoch begann für uns mit dem Ausscheiden der Spanier bei der WM.

Anm. d. Red.: Sechs Minuten Nachspielzeit, beim Spiel Spanien gegen Chile, bei dem es nicht ansatzweise Grund dazu gegeben hätte, belegen die korrupten Verhältnisse bei der FIFA, die bereits bei letzten beiden Turnieren erkennbar waren, diesmal in aller Offenheit.

Auf diesen Schock mussten wir uns erstmal am Strand abreagieren. Der Long Beach ist dafür übrigens nicht geeignet, da es dort kalt und wellenlos ist.

 

Ein paar Meilen weiter, am Redondo Beach, ist es wärmer und wellenreicher.

 

Müde vom vielen Wellenreiten, begaben wir uns zurück ins El Rancho Motel. Am folgenden Tag, checkten wir aus und fuhren nach Malibu.

 

Dort genossen wir die noch höheren Wellen und fuhren später auf dem pacific coast Highway

 

über Santa Barbara nach Santa Maria.In Santa Barbara besichtigten wir noch eben den größten Feigenbaum Amerikas!

 

 Findet Paul

Gewidmet ist der 1877 gepflanzte Baum, John Lennons Geburtstag, der den Internationalen Tag des Friedens repräsentieren soll.

Nun sitzen wir in Santa Maria in einem Motel und freuen uns auf San Francisco.

Als dann!

 

 

 

 

 

20.6.14 09:17
 


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