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18.Eintrag

Guten Tag!

Ihr wundert euch vielleicht, warum schon jetzt der nächste Blogeintrag folgt. Doch die Ereignisse des vergangenen Tages verdienen mehr Worte.

Wir verließen Las Vegas mit einem lachenden und einem lachenden Auge. Also...eigentlich zwei lachende, also...wir jubelten, als wir das ,,leaving Las Vegas´´ - Schild passierten. Wir fuhren zwei Stunden durch die Wüste, ehe wir am Rhyolite ghost town stoppten.

Danach fuhren wir ca. 3000 Fuß tiefer, um das tiefste Tal Nordamerikas zu erreichen. Das Death valley, welches sich einige hundert Fuß unter dem Meeresspiegel befindet. Schon nach wenigen Meilen dort unten machte uns die Sauna reife Hitze zu schaffen. Der starke Wind vermochte uns nicht zu helfen, sondern fühlte sich an, als ob man einen heißen Föhn an den Kopf gehalten bekommt. 47 Grad Celsius!


Wir gingen auf Sanddünen spazieren

 

und sahen uns das heißeste Dorf Nordamerikas an. Da das einzige Hotel total billig war und wir bei dieser Hitze unmöglich im Van schlafen wollten, beschlossen wir noch ein wenig gen L.A. weiterzufahren. Das bedeutete, wieder 3000 Fuß nach oben zu müssen. Paul dachte, (wenn er überhaupt dachte) dass es wohl das Beste sein müsste, die Sache wie ein echter Nachfahre der Familie Popp anzugehen. Er kümmerte sich nicht weiter um die Temperatur des Autos und wir fuhren lustig zu ,,summer days´´ in hoher Lautstärke drauf los. Kurz vor Ende des Berges, bemerkten wir, dass sich die Nadel der Temperaturanzeige bereits über dem höchsten Strich befand. Wir beschlossen erst mal ein Päuschen einzulegen. Das Auto gab erschreckende Geräusche von sich. Das kochen des Kühlwassers war auch nach zehn Minuten noch zu hören. Nach Gesprächen mit anhaltenden Fahrern, öffneten wir die Motorhaube und den radiator (die deutsche Bezeichnung kennen wir nicht). In diesem Behältnis, befindet sich das heiße Wasser, dass in einer solchen Situation einen enormen Druck entwickelt. Das Ergebnis war massenweise umher spritzendes Kühlwasser.

 

Nach insgesamt 90 Minuten wartens, zeigte die Temperaturanzeige wieder nach unten und wir fuhren weiter. Für ganze 300 Meter. In dieser Zeit war die Anzeige wieder bis zur Mitte gewandert. Unser ohnehin schon mulmiges Gefühl, wurde durch das rasche Eintreten der Dunkelheit bestärkt. Nach nochmaligem Warten, versuchten wir dann zurück ins Tal zu rollen. Das wiederum gefiel den Bremsen nicht. Letztlich gelang es uns aber mit weiteren Pausen, dass Dorf zu erreichen. Der örtliche Ranger, konnte uns nicht nur einen kostenlosen AAA Abschleppwagen besorgen, sondern zeigte uns auch wie klein die Welt ist. Besagter Ranger war nämlich von 1987 bis 1995 in Deutschland stationiert. In einem kleinen Städtchen namens Fulda!

So plauderten wir noch ein wenig über unsere Heimatstadt, dass Herkules-Center, Wildflecken und den Alkoholkonsum von amerikanischen Soldaten, die arbeitstechnisch in Fulda wohl eher unterversorgt waren. Jetzt sitzen wir im Auto und warten auf den Abschlebba. Wie es mit dem Auto weiter geht, seht ihr wenn das Licht angeht...oder wenn ihr bald wieder einschaltet, wenn es heißt:,,Erika!´

 

 

Das war gestern Abend. Aufgrund mangelnder Internetverbindung stellen wir diesen Eintrag erst mit dem nun folgenden ins Internet.

Kurze Zeit später wurden wir abgeschleppt.

 

Der Fahrer, ein Mitglied der missionarischen Baptisten Kirche, war so wie das auch klingt. Uns wurde doch etwas flau im Magen, als uns der Fahrer bat, die Konversation aufrecht zu erhalten, da er seit 22 Stunden im Dienst war. Ansonsten aber ein netter Kerl. Wir ließen uns am Walmart absetzen und verbrachten dort die Nacht. Unsere Hoffnung mit diesem Auto noch bis nach San Francisco zu fahren verschwanden im Laufe des Vormittags. Die örtliche AAA Werkstatt riet uns dazu, dass Auto schnellstmöglich loszuwerden. Nach einiger Recherche, beschlossen wir das Auto nun für 500 bis 700 Dollar zu verkaufen.

Um das Auto zu verkaufen, bleiben wir nun bis Montag in Pahrump. Falls sich niemand auf diese Anzeige (http://lasvegas.craigslist.org/cto/4521003566.html) melden sollte, gibt uns ein Ausschlachter ca. 500 Dollar dafür. Ein trauriges Ende für das Leben Christines.

Aber für uns geht es weiter. Wir werden uns von Las Vegas aus einen Mietwagen nehmen und in diesem den Rest der Reise bestreiten.

Im nächsten Eintrag haben wir hoffentlich wieder bessere Nachrichten.

Bis dahin!

15.6.14 06:59


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17. Eintrag

Hallo!

 Wir schreiben aus einem Hotel in Las Vegas! Es gibt noch nicht wieder so viel zu berichten. An in letztem Eintrag besagtem Campingplatz entschieden wir uns dazu, einfach für noch eine Nacht zu verlängern. Nachdem wir uns einen neuen Ersatzreifen besorgt hatten, ging es weiter in Richtung Las Vegas. Wir sahen aber erstmal nicht den Strip oder andere Sehenswürdigkeiten, sondern begaben uns in einen Wasserpark um der Hitze zu entgehen. Nachmittags checkten wir in ein Hotel ein, (die hier übrigens billiger sind als alles, was wir gesehen haben) um nach einer Nacht in Las Vegas morgens fließend Wasser und eine Dusche zu haben. Gegen 18 Uhr verließen wir das Zimmer. Zuerst waren wir in der  Hotelbar, wo wir erstmal über 20 Dollar beim Black-Jack verspielten. Dann ging es zum Strip, der furchtbarsten Straße der USA. Zwischen einer Masse an Leuttafeln, die unmöglich zu beziffern ist, tummeln sich mehr Menschen, als überhaupt in diese Stadt zu passen scheinen. Vermutlich der Höhepunkt der amerikanischen Exzentrik. Nachdem Paul an diesem Abend eine Steintreppe runtergefallen und Lina vor lauter Stress umgekippt war, hatten wir einen typischen las Vegas Abend komplettiert und wir gingen gegen 1 zurück ins Hotel. Keine Sorge, es geht uns wieder gut. Nach dieser Nacht beschlossen wir eine weitere im Hotel zu bleiben. Allerdings setzten wir keinen Fuß auf den Strip und das wird auch für immer so bleiben. Gestern und heute sahen wir die beiden ersten WM-Spiele. Drei Tor Fehlentscheidungen in zwei Spielen!!!

Beim nächsten mal gibts wieder Fotos. Die Handykamera war nicht in der Lage das Lichtermeer scharf festzuhalten.

Mehr haben wir nicht zu sagen, denn was in Las Vegas passiert, dass bleibt auch in Las Vegas!

PS: Wer den Erika Witz verstehen will, der sollte Stromberg Staffel 3 Folge 5 gucken.

13.6.14 22:03


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